Die Registerkarte SQL (Voreinstellungen / Global / Voreinstellungen Allgemeines)

Auf dieser Registerkarte können von den Standardwerten abweichende Einstellungen zu SQL vorgenommen werden.

Wartezeit für Zeitüberschreitungsfehler

gibt die Wartezeit in Sekunden an, bevor ein Zeitüberschreitungsfehler für eine Verbindung zurückgegeben wird. Die Werte für ConnecTimeOut liegen zwischen 0 und 600 (Standard: 180 Sekunden).

Komplizierte Abfragen

Für komplizierte Abfragen (z. B. Auswertungen im Infomodul oder Geschäftsführertool, Einkaufsübersicht) kann ein abweichender Wert für die Wartezeit bei Zeitüberschreitungsfehlern in Sekunden angegeben werden.

Wartezeit für Sperrversuch

Bleibt das Feld leer (0), wird der Standardwert 3 Sekunden verwendet.

Maximale Zeilenanzahl in Abfragen

Dieser Wert gilt für die Suche von Belegen im Einkauf und Verkauf sowie für die Suche nach Stammdaten und Seriennummern. Standardmäßig (Eintrag = 0) ist die Suche unbegrenzt, bei der Suche nach Seriennummer ist diese bei Angabe von 0 auf 20.000 Zeilen begrenzt. Der eingestellte Wert wird bei der Suche ohne eingrenzenden Suchbegriff vorgeschlagen und kann bei Bedarf geändert werden (Meldung W0502).

 

Größe des Netzwerkpaketes

Größe des von der Verbindung verwendeten Netzwerkpaketes. Die Anpassung dieses Wertes kann die Leistung verbessern (Standard: 4096 Bytes).

Warnung für Datenbank-Sicherung

Hinterlegen Sie hier die Frist in Tagen, nach der Sie bei Neustart von mention Warenwirtschaft eine Meldung bei fehlender Datenbanksicherung in SQL Server erhalten möchten (Standard: 3 Tage). Bei einer Frist von 0 Tagen erscheint die Meldung bei jedem Neustart ab dem Folgetag.

Achtung: Liegt die letzte Datenbanksicherung 30 Tage zurück, ist dann kein Neustart mehr möglich !

Die Prüfung erfolgt auch beim Ausführen eines Updates der Datenbank. Wird die Datenbank unter Voreinstellungen / Global / Datenpfade als Test-Datenbank markiert, entfällt die Prüfung.

Größe des Befehlstapels in KByte

Bei Bedarf kann eine abweichende Größe für den Befehlstapel (in KByte) angegeben werden, der für den eingesetzten SQL Server günstiger ist (kann z.B. beim Import getestet werden). Standardmäßig (Eintrag = 0) wird 8 KByte verwendet.

 

SQL-Server-Datum und -Zeit in Daten verwenden

Mit aktivierter Funktion wird bei allen Vorgängen, zu denen Datum/Uhrzeit in mention gespeichert wird, Datum und Uhrzeit vom SQL-Server verwendet.

 

Status Standarddrucker prüfen alle ... Sekunden

Bei Problemen mit der Druckeransteuerung können Sie hier zur Aktivierung der Protokollierung eine Anzahl von Sekunden angeben. Nach Neustart werden Informationen in die Tabelle prerrconn der mention-Datenbank und im LOG-Verzeichnis gespeichert, soweit Fehler auftreten.

Masken größer als X KB puffern

Zur Optimierung der Geschwindigkeit beim Start von mention bzw. dem Aufruf von umfangreicheren Masken kann hier ein Wert in KB angegeben werden. Zum Test können Sie mit 100 KB beginnen.

Windows-Tmp-Verzeichnis für alle temporären Dateien verwenden

Die Voreinstellung kann bei gelegentlichen Verbindungsabbrüchen zum mention-Programmverzeichnis auf dem Server genutzt werden. Beim Programmstart wird dslib.exe aus dem mention-Verzeichnis in das Standard-Windows-Temp-Verzeichnis des Benutzers kopiert und bei fehlender Verbindung die Programmbibliothek darüber aufgerufen. Standardmäßig (bei deaktiver Option) werden im laufenden Betrieb die Daten über dslib.exe aus dem Programmverzeichnis geladen und das in der Datei config.fpw im Programmverzeichnis festgelegte Temp-Verzeichnis verwendet.

Funktion 'Module ferngesteuert beenden' aktiv

Über das mention-Aktualisierungstool updcomp.exe (siehe auch Datensicherung und Update) kann von administrativer Seite das Starten von mention-Modulen blockiert bzw. wieder wieder freigegeben werden. Das Beenden laufender Module über das Tool ist nur mit Aktivierung der Voreinstellung möglich.

 

SQL-Protokoll Datei (sqlprot.*)

Für die Protokollierung standardmäßiger (z. B. Update) und ausgewählter Funktionen (siehe unten) befinden sich die beiden Protokolldateien SQLPROT.* im mention-Programmverzeichnis. Die aktuelle Größe wird Ihnen hier angezeigt. Im Feld Pfad kann ein abweichender Pfad angegeben werden. Die beiden Protokolldateien müssen dann in diesen Ordner kopiert werden. Zum Ausführen des Updates müssen die Dateien im mention-Programmverzeichnis vorhanden sein.

Zum vollständigen Leeren der Protokolldateien betätigen Sie die Schaltfläche Löschen.

Sind die Protokolldateien beschädigt, erhalten Sie leere zum Ersetzen über den folgenden Link:

http://daten.mention.de/versionen/tools/sqlprot_leer.zip

Die folgenden Funktionen sind nur für Prüfzwecke - nach Rücksprache mit dem mention Support - zu aktivieren. Markieren Sie die festgelegten Optionen (alle Befehle oder ausgewählte Befehle, wahlweise begrenzt auf Überschreitung einer bestimmten Dauer, auf Sperren oder Fehler) und leeren Sie die aktuellen Dateien. Die Protokollierung erfolgt nach Neustart von mention Warenwirtschaft bzw. für den aktuellen Arbeitsplatz über die Funktion Arbeitsplatz / SQL-Protokoll. Um bei der Protokollierung ältere Daten automatisch zu löschen, geben Sie im Feld Löschen Protokolldaten älter als die gewünschte Anzahl von Tagen an.

Zur Prüfung senden Sie die beiden Dateien in einer zip-Datei an support@mention.de.

Die Protokollierung ist auch in anderen Modulen, z.B. Importmodul, Zusatzmodul Sammelabwicklung, Auswertungen und Kennzahlen (Geschäftsführertool) für den jeweils angemeldeten Benutzer über das Menü Arbeitsplatz möglich.